Dies ist die archivierte Version des Blogs vom 05.01.2017. Aktuelle Beiträge findest du unter thomas-leister.de
 

Brauchen wir einen Android-Pranger?

Eigentlich bin ich ja kein Freund von Prangern – aber wenn es um Smartphone- / Tablet-Hersteller und Android geht, kann der Pranger meiner Meinung nach kaum groß genug sein: Android hat den Ruf, ein ziemlich unsicheres Ökosystem zu sein. Nicht unbedingt, weil Google schlechte Arbeit bei der Entwicklung leisten würde (die Beurteilung überlasse ich Profis) – es liegt viel mehr daran, dass kaum jemand eine aktuelle Android-Version auf seinem Smartphone laufen hat. Und wenn doch, dann liegt es meistens daran:

  • Das Gerät wurde gerade erst gekauft
  • Der User ist ein Geek und hat sich eine CustomROM installiert

Hersteller versorgen ihre Geräte nur etwa 2 Jahre lang mit Updates. Selbst, wenn ein Update auf eine neue Android-Version angekündigt wurde, dauert es einige Zeit, bis das Update tatsächlich beim Enduser ankommt. Viel zu langsam für Fixes zu kritischen Lücken im System. Stichwort Stagefright.

Google ist die langsame Reaktion der Hersteller natürlich ein Dorn im Auge, sodass es künftig eine Liste geben soll, die zeigt, wie aktuell die Software ist, die Hersteller bereitstellen. (Siehe Linux Magazin). Ich finde, die Liste sollte zu einem Online-Pranger erweitert werden und jene Hersteller zeigen, denen die Sicherheit ihrer User besonders egal ist.


Hört bitte auf, eure Android-Apps zu beenden

In den Tech-News ist gerade über iOS zu lesen, dass das Beenden / vollständige Schließen von Apps keine verlängerte Akkulaufzeit oder irgendeinen Performancegewinn bringt.

Dasselbe gilt auch für Android. Überall sieht man Menschen, die fast schon reflexartig erst mal alle Apps aus der App-Übersicht wischen, bevor das Smartphone wieder in der Tasche verschwindet. Bitte hört auf, Apps aus der Übersicht der „laufenden Apps“ zu wischen. Ihr bewirkt damit nur eines: Schlechtere Performance und weniger Akkulaufzeit – Also genau das Gegenteil von dem, was sich die meisten „Wischer“ erhoffen.

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OnePlus One: Recovery installieren und rooten unter Linux

Gestern habe ich mein OnePlus One Smartphone gerootet. Ein ungerootetes Smartphone ist für mich nur ein halbes Smartphone, deshalb war das eine der ersten Aktionen mit dem neuen Phablet. ;) In dieser kurzen Anleitung für Linux-User erkläre ich, wie ihr ein andere Recovery installiert und das Telefon rootet.

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OnePlus One 64 GB: Erste Eindrücke nach 24 Stunden

Letzte Woche bestellt – gestern ist es angekommen: Mein neues Smartphone, das „One“ von „OnePlus“, an das man noch immer nur über Invites kommt. Ich hatte Glück, dass ein Diaspora* User spontan Einladungen verteilt hat, sonst hätte ich wohl noch längere Zeit warten müssen.

In diesem Beitrag soll es um meine ersten Erfahrungen mit dem günstigen „Killer-Smartphone“ gehen. Ich habe mich in den letzten 24 Stunden sehr intensiv mit dem Gerät befasst und mir sind einige Stärken und Schwächen aufgefallen, die zum Teil in anderen Reviews nicht genannt werden. Daher gibt es nun auch von mir noch einen kleinen Review dazu ;)

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Empfehlenswerte, freie Android Apps aus dem F-Droid Store (FOSS)

In diesem Beitrag will ich euch ein paar Android Apps aus dem F-Droid Store vorstellen, in dem ihr ausschließlich Apps unter einer freien Lizenz beziehen könnt. Alle hier aufgelisteten Apps sind also freie Software (FOSS – Free and open source software).

Das besondere am F-Droid Store ist außerdem, dass ihr die Apps völlig anonym beziehen könnt – ganz ohne Nutzeraccount oder Google im Rücken.

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Android: Dateien schnell auf den PC übertragen mit „Share via HTTP“

Im F-Droid App Store habe ich schon vor längerer Zeit eine sehr praktische App gefunden, die ich euch nicht vorenthalten will: „Share via HTTP“ integriert sich als „Sharing-App“ in Android und ist über den fast überall vorhandenen Share-Button zugänglich. Wenn eine Datei oder mehrere im Netzwerk geteilt bzw einfach nur schnell auf den PC übertragen werden soll, wird z.B. im Dateimanager nur der Share-Button gedrückt und „Share via HTTP“ öffnet sich. Ein kleiner Fileserver wird gestartet und die zu teilenden Datei ist sofort unter der IP des Smartphones und Port 9999 verfügbar.

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Weg von Google – nicht einfach, aber machbar.

Phil hat vor ein paar Tagen einen Blogpost veröffentlicht, in dem er erklärt, wann er noch Google Dienste nutzt und welche Alternativen er inzwischen gefunden hat.

Das hat mich auch die Idee gebracht, auch einmal über mein Verhältnis zu Google zu schreiben und Alternativen aufzuzeigen. Vielleicht ist für euch ja auch neues dabei ;) Eines vorweg: Ganz ohne Google komme ich (noch?) nicht aus.

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Android: PGP E-Mail Verschlüsselung mit K9 und APG

Nachdem ich im letzten Beitrag die Einrichtung der PGP Verschlüsselung für den Desktop mit Mozilla Thunderbird und Enigmail erklärt habe, will ich im folgenden auf die Einrichtung der PGP Verschlüsselung unter Android eingehen.

Für Android gibt es die App „APG“ (Android Privacy Guard), die die Verschlüsselungsfunktionen übernimmt. Der Open Source Mailclient K9 kann auf dann auf APG zugreifen. Diese Anleitung soll die Einrichtung der Verschlüsselung unter Android mit APG und die Aktivierung der Verschlüsselungsfunktion in der K9 Mail-App erklären.

Wer das Prinzip der PGP Verschlüsselung verstehen will, sollte sich den entsprechenden Abschnitt zu Beginn der meiner Anleitung zu Thunderbird ansehen.

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